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 letzte Änderung 29.8.2014   

Die Genremaler des 19. Jahrhunderts werden in der Kunstgeschichte weitgehend ignoriert, ja man gewinnt den Eindruck diese Zeit sei ein Sündenfall in der Malerei.

Zwischen 1860 und 1900 waren sie gefeierte Künstler, die im Kunstmarkt  große Beachtung fanden. Mit der Anerkennung der Expressionisten wurden sie ins Abseits gestellt. Dass sie mit ihrem Realismus eine Vorstufe dieser Entwicklung waren, geriet in Vergessenheit.

Sicher gab es unter ihnen auch eine Anzahl schwacher Maler, die ausschließlich nach dem Geschmack des Publikums schielten und süßliche, dem tatsächlichen Leben ferne Motive auswählten. 

Otto Piltz stellte an sich selbst einen hohen Qualitätsanspruch. Er wusste zu unterscheiden zwischen den guten und den leicht verkäuflichen Arbeiten. Aber auch letztere waren notwendig, "damit im Winter der Schornstein raucht".

Am Beispiel Otto Piltz soll die Zeit dieser Genremaler illustriert werden.

Otto Piltz im Wikipedia  

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